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Musical "Weisses Gold"

Die Erfindung des ersten deutschen Hartporzellans in steht im Vordergrund des Musicals "Weißes Gold". Der Hauptprotagonist Johann Friedrich Böttger ist Lehrling beim Apotheker Zorn in Berlin. Er behauptet, Gold machen zu können, selbst der preußische König hatte Interesse an Böttger gezeigt. Der sächsische König August der II. (der Starke), selbst in ständiger Geldnot, lässt Böttger durch den Spion Pasch entführen und sperrt ihn auf Schloss Albrechtsberg mit dem Wissenschaftler Freiherr von Tschirnhaus zusammen. Sie sollen erst wieder frei gelassen werden, wenn das Gold im sächsischen Staatssäckel klingt.

Tschirnhaus ist ein damals europaweit anerkannter Wissenschaftler, Böttger lediglich ein Alchemist, der seine Erkenntnisse durch ausprobieren gewinnt. Tschirnhaus ist außerdem 30 Jahre älter, Konflikte zwischen beiden sind vorprogrammiert. In einer Präsentation gelingt es Böttger zwar trickreich, dem sächsischen König die Herstellung von Gold vorzugaukeln, aber eine Wiederholung des Experimentes gelingt nicht. Tschirnhaus ist verzweifelt, da er Goldmacherei für Unfug hält. Er kann Böttger aber dazu bewegen, sich an den Versuchen zur Porzellanherstellung zu beteiligen zu der er, Tschirnhaus, schon geforscht hat.

Der sächsische König liebt das Porzellan und lässt es unter großen Kosten aus China einführen. Sollte eine neue Methode zur Porzellanherstellung gefunden werden, würde das Importe und Kosten sparen. August der Starke lässt sich auf die Sichtweise "Porzellan statt Gold" ein. So arbeiten Tschirnhaus und Böttger mit Hochdruck an der Erfindung des "Weißen Goldes". Die Erfindung ist schließlich gemacht.

Das erste weiße deutsche Hartporzellan ist erfunden, da stirbt Tschirnhaus plötzlich. Sind die ungesunden Arbeitsumstände schuld, die lange Haft, hat vielleicht Böttger nachgeholfen? Eines ist sicher: Friedrich Johann Böttger wird vom König zum ersten Leiter der Meißner Porzellanmanufaktur ernannt.

Im Musical kann Böttger seinen Triumph nicht recht genießen. Er fühlt sich am Tode von Tschirnhaus mitschuldig. Nur August der Starke sieht sich am Beginn einer neuen, sorglosen und von rauschenden Festen geprägten Epoche.

Musik aus "Weisses Gold"

Hier können Sie Auschnitte einiger Stücke hören:

Glücklich sein MP3

Was ist das für ein Leben MP3

Was ist mit mir geschehen MP3


 

Pressemitteilungen:

"In jedem Fall beherrscht Preu das Arrangement perfekt, Instrumentation und gekonnte Rhythmuswechsel lassen nie Langeweile aufkommen." DNN; 16. Januar 2006; M. Bartsch

"Ganz unbarock kommt die Musik zum Stück daher. Der Komponist bedient sich dabei unterschiedlicher musikalischer Stile von jazzig über rockig bis hin zu balladenhaft verträumt. Das wirkt mitreißend und holt die Geschichte in die Gegenwart." Sächs. Zeitung; 16. Januar 2006; D. Kreller

"Ein gutes Musical das auch über Dresden hinaus interessieren könnte ist es schon; denn wer kennt nicht Böttger und das Weiße Gold des Meißner Porzellans." Crescendo; Februar 2006; F. Streller

"Hans-Peter Preu, Komponist und Kapellmeister an den Landesbühnen Sachsen, hat eine jazzig flotte Musik geschrieben, die heutige Hörgewohnheiten aufgreift, dem hohen Unterhaltungswert des Musicals entspricht und durch eingängige Melodien und lebendige Rhythmen besticht." dpa; Januar 2006

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